Wir sind umgezogen. Die neue Adresse unseres Blogs lautet:
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Comme YouthRep tu as le plaisir de rencontre non pas seulement des diplomates mais aussi d’autres jeunes engagés. C’est pour cela que nous avons entendu parlé du Youth Forum of the Global Humanitarian Forum. Le président du Global Humanitarian Forum est Kofi Annan, ancien secrétaire générale de l’ONU, et le CEO est Walter Fust, ancien directeur de la DDC. Le Youth Forum est organisé par un jeune motivé que nous avons rencontré au GiMUN la semaine passée. Le sujet du Youth Forum of the Global Humanitarian Forum est le changement climatique et la conférence aura lieu du 17 au 19 juin 2009. 100 jeunes de la region de Genève vont être choisis pour y participer. Si toi aussi tu veux t’inscrire, tu peux le faire jusqu’au 29 mars 2009. Tu trouveras toutes les informations nécessaires sur le site www.youthforum2009.org
Salutations
Anik
Gestern haben wir mit einer Gruppe von 25 Studenten aus Zürich, Bern und Genf dem Menschenrechtsrat an der UNO in Genf einen Besuch abgestattet. Dank der freundlichen Hilfe der Schweizer Mission konnten wir die notwendigen Badges organisieren, um das Geschehen im Rat von den Zuschauergallerien aus live zu verfolgen. Alexandra Ruppen von der Schweizer UNO-Mission erklärte uns das Geschehen und mit Prof. Kaufmann besprachen wir die Entstehung, die Hintergründe und die Rolle der Schweiz in der Schaffung des Menschenrechtsrats.
Der Saal wurde erst kürzlich komplett renoviert und besitzt eine sehr bemerkenswerte Decke (siehe Foto). Wir haben uns über das grosse Interesse an diesem Ausflug gefreut und hoffen dass dieser Tag etwas zum Verständnis der Arbeit dieses Rats beigetragen hat.
Wer sich den Menschenrechtsrat vom Sofa oder Schreibtisch aus verfolgen will, kann sich den Live-Stream unter http://www.un.org/webcast/unhrc/index.asp anschauen.
Beste Grüsse,
Danny
Bonjour à tous,
Aujourd’hui est paru le journal Tango, Magazine für Schule und Studium, qui est un bi-annuel qui est distribué dans la majorité des établissements secondaires de suisses allemandes. Ils consacrent 3 pages au YouthRep et je vous propose de le lire. C’est par ici :
Plus d’articles intéressants pour la jeunesse, c’est par ici : http://www.tango-online.ch
Bonne soirée
Jonas
Okayokay, ich sag nie mehr was über die hässliche Architektonik meiner alten Kantonsschule – mit derjenigen, welche wir heute angetroffen haben, kann sie vermutlich nicht mithalten…

Einleitung durch die Rektorin
Dafür haben Danny und ich in Olten eine umso engagiertere Vertreterin der Schülerorganisation getroffen. Sie hat unsere Youth Rep Präsentation während der Jugendsession in Bern gesehen und hat uns anschliessend gefragt, ob wir bei ihr in der Schule vorbeikommen würden. Leider hat es aufgrund des Stundenplans nicht geklappt, dass wir bei ihrer eigenen Klasse vorbeigegangen sind, aber dafür haben wir alle Klassen vom Jahrgang unter ihr getroffen. Diese waren in zwei Gruppen aufgeteilt und so haben wir in der Aula der Kantonsschule Olten unsere Präsentation gleich zweimal hintereinander gehalten. (Falls jemand einen Tipp hat, wie ich es schaffe, nach zwei Präsentationen nicht gleich für die nächsten zwei Stunden Halsweh zu haben, bitte mir zukommen lassen!)

SchülerInnen der Kantonsschule Olten
Trotz dem eher grossen Publikum sind einige Fragen gestellt worden. Es ist immer wieder spannend, wie eine doch ziemlich ähnliche Präsentation, wie wir sie nun mehrmals gehalten haben, je nach Publikum immer wieder eine andere Dynamik erhält. Nun liegen noch drei Besuche vor uns. Mal schauen, wie diese sich gestalten!
Liebe Grüsse, Anik
Bonjour à tous,
Comme certains d’entre vous le savent peut-être déjà, je suis actuellement à Budapest pour une réunion pour Making Commitments Matter. A cette réunion se trouve une 40aine de jeunes étudiants et jeunes professionnels qui débattent de l’avenir de notre NGO.
C’est aussi l’occasion de rencontrer d’autres jeunes engagés en provenance de toute l’Europe. En effet, Elizabetha, qui était la YouthRep bulgare à New-York en Octobre est également présente.
Elle est entrain d’établir une sélection démocratique et un vrai programme YouthRep dans son pays alors c’est également l’occasion de faire un peu de networking pour essayer d’améliorer le programme en Bulgarie. Elle a plein de questions car elle ne sait vraiment pas ou commencer, que ce soit pour la recherche de fond ou bien pour l’amélioration de la procédure de selection ou encore pour les activités de sensibilisation qu’ils pourraient faire. Il faut dire qu’ils sont déjà bien avancé et que leur programme n’a pas grand chose à envier au notre. Toutefois, cet échange de conseils pratiques et d’instructions afin d’améliorer le programme YouthRep dans le monde entier montre que très peu de pays ont la chance d’avoir un département des Affaires Etrangères ouvert aux jeunes.
En espérant que l’example de la Bulgarie puisse se difuser à travers l’Europe, je vous souhaite à tous un bon week-end!
Jonas
Am Samstag war auf der Hinterseite der NZZ ein Artikel über uns Youth Rep drin. Falls ihr ihn verpasst habt, könnt ihr ihn auch unter der folgenden Seite noch nachlesen:
http://www.clipping.ch/zms/asp/getdocument.asp?path=6999168.pdf
Ein paar Details stimmen nicht, aber ich finde es toll, dass ein solcher Artikel in der NZZ Campus erschienen ist!
Anik
So, inzwischen sollten sich wohl auch die letzten von uns wieder erholt haben vom Wochenende – zumindest ich und deshalb schreib ich nun mit etwas Verspätung auch den Blog:
Am Samstag und Sonntag fanden sich die Mitglieder von verschiedenen MUN Teams der ganzen Schweiz in Zürich ein, um sich während des zweiten JUNESMUN gemeinsam auf das WorldMUN, NMUN oder GiMUN vorzubereiten.
MUN steht für Model United Nations und meint eine UNO Simulation bei der SchülerInnen oder Studierende in die Rolle von DimplomatInnen schlüpfen und die verschiedenen Organe und Agencies der UNO simulieren. JUNES ist das Jugend UNO Netzwerk Schweiz und verbindet alle Jugendorganisationen, die sich mit der UNO befassen – verschiedene MUN Teams aber auch wir Youth Rep sind dabei.
Am Samstag waren Danny und ich neben dem Empfang mit einem Youth Rep Stand präsent. Am Sonntag Morgen haben wir das Youth Rep Projekt vorgestellt. Es haben sich erstaunlich viele bereits um diese Zeit im Vorlesungssaal eingefunden um der Präsentation zu folgen – nicht ganz selbstverständlich wenn man bedenkt, wie lange die einen am Abend zuvor noch gefeiert haben. Bei unserer Präsentation haben wir nicht nur das Youth Rep Projekt ganz allgemein vorgestellt, sonder haben auch versucht aufzuzeigen, inwiefern die UNO Simulationen mit dem Ablauf von “richtigen” Konferenzen übereinstimmt.
Als Chair des Human Rights Council habe ich auch den restlichen Verlauf des JUNESMUN verfolgen können. Vielen Dank an die OrganisatorInnen und HelferInnen des JUNESMUN 2009 – es war nicht nur gut organisiert sondern hat auch enorm Spass gemacht!
Anik
“Guten Morgen miteinander! Isch bin Jonas und isch bin Welsch.” – “Nei, so härzig!” klingt es aus der einen Ecke in der hinteren Reihe. Ein Raum voller Frauen, eine ganze Schule mit fast nur Frauen: Wir sind am Berufsbildungszenrum Kinderbetreuung BKE in Zürich und besuchen zwei Klassen von Fachangestellten Betreuung, Fachrichtung Kinderbetreuung. Die Begrüssung ist auf alle Fälle gelungen
Jonas und ich haben zwei Klassen während ihres Allgemeinbildenden Unterrichtes besucht, um über die UNO und die MDGs zu sprechen. Die eigentlich 45 Minuten, die wir wie immer für unsere Präsentation geplant hatten, wurden dank der Flexibilität der Lehrerin bei der ersten Klasse auf eine ganze Stunde ausgedehnt, bei der zweiten Klasse sogar auf ganze zwei Lektionen. Die Schülerinnen haben gut mitgemacht und zugehört.
Da wir unsicher waren, wie viel Wissen über die UNO bereits vorhanden war, haben wir die Klassen zunächst in Gruppen drei bis fünf Stichworte zur UNO aufschreiben lassen. Auf einem stand: “Wir wissen nur, dass es die UNO gibt.” Aber auf anderen wurden die Menschenrechte, weltweiter Zusammenschluss von Staaten, Einsatz für Benachteiligte oder auch die MDGs erwähnt. Eine gute Basis um die Präsentation zu starten.
Die Lehrerin hat den Schülerinnen als Aufgabe gegeben, einen Eintrag in ihr Arbeitsbuch zu machen, weshalb alle fleissig Notizen geschrieben haben.
Während unserer Präsentation wurde immer wieder nachgefragt: Was ist am Sicherheitsrat so speziell? Warum ist es relevant, dass in Entwicklungsländer die Mehrheit der Personen kein Zugang zu Internet hat, das war bei uns früher ja auch so? Warum diskutiert man über Abgaben auf Kühe wegen deren Gasproduktion, sind nicht die Autos viel schlimmer?
Wie bereits erwähnt, haben die Schülerinnen gut zugehört und fragen gestellt. Zwar hat auch eine Schülerin in der Pause die Lehrerin gefragt: “Am Nachmittag haben wir aber nicht noch mehr Politik im Unterricht, oder?” Aber ich bin überzeugt, dass bei vielen etwas hängeng geblieben ist. Und es hat wirklich Spass gemacht, vor diesen beiden Klassen zu stehen!
Und noch was erfreliches bezüglich der MDGs: Die Lehrerin hat mir in der Pause erzählt, dass sie höhere Klassen schon Arbeiten zu einzelnen MDGs hat schreiben lassen. Bin immer wieder positiv überrascht, wie viel von Lehrpersonen und Schulen im Bereich der UNO und der MDGs im Speziellen unterrichtet wird!
Anik
Die Session der Kommission für Soziale Entwicklung der UNO endet morgen Freitag, die Arbeit hier in New York geht darum langsam dem Ende zu. Für die Jugendresolution an der ich mitgearbeitet habe, hat der Schlussspurt bereits gestern stattgefunden. Die letzten Verhandlungen sind vorbei und der Text ist mehr oder weniger unter Dach und Fach. In der Regel wird versucht eine solche Resolution ohne Abstimmung, das heisst mit dem Einverständnis aller Staaten zu verabschieden. Deswegen haben Maximalforderungen in einem solchen Dokument keine Chance. Jeder Staat muss darum von seinen Idealvorstellungen abweichen und Zugeständnisse machen. Dennoch konnten wir Jugenddelegierte einige für uns sehr wichtige Punkte einbringen. So verlangt die Resolution zum Beispiel neu nach einer erweiterten Einbindung von Jugenddelegierten in verschiedene Gremien der UNO (bisher wurden nur die Generalversammlung und der ECOSOC erwähnt). Des weiteren (einer der grössten Erfolge) verlangt die Resolution von den Staaten ” to support the establishment and functioning of independent national youth councils”. Entscheidend ist das Wort “independent”. Nicht alle Staaten waren begeistert, aber am Schluss ging es durch…
Wie wichtig eine aktive Mitarbeit von Jugendlichen auch in internationalen Belangen ist, wurde mir diese Woche wieder einmal deutlich vor Augen geführt. Länder die vor zwei Jahren Jugenddelegierte dabei hatten und eine sehr jugendfreundliche Politik vertraten, bezogen nun ohne Jugendliche in der Delegation plötzlich eine sehr abwehrende Position. Die Anwesenheit von Jugenddelegierten ist darum nicht nur eine Alibi-Übung, sondern kann tatsächlich etwas bewirken. Viele Änderungsvorschläge am Text der Resolution hätten „normale“ Diplomaten höchstwahrscheinlich nicht eingebracht.
Liebe Grüsse
Danny

working lunch in der rumänischen Mission