Oh man, bin ich müde! So viele Eindrücke und sooo viel Französisch! Pardon, j’adore le français, mais je ne l’ai pas utilisé depuis le lycée et donc je doit toujours chercher mes mots.
Ich komme soeben vom Schweizer Empfang zurück, der im Anschluss an den ersten Konferenztag im Hotel Intercontinental stattgefunden hat. Alle Delegationsmitglieder waren etwas nervös, denn für diesen Anlass kam nun doch noch eine Ministerin der Bundesebene – oui, Madame Calmy-Rey!
Am Morgen hat das International Bureau of Education IBE offiziell über den Ablauf der Konferenz abgestimmt und deshalb haben wir uns bereits um 8 Uhr getroffen, da die Schweiz im IBE Council dabei ist. Dies hatte den Vorteil, dass wir beim Sicherheitscheck nicht lange anstehen mussten, da nicht wirklich viele Personen sich bereits so früh Richtung Konferenzzentrum aufgemacht haben.
Die Eröffnungssitzung der Konferenz zum Thema „inclusive education“ war jedoch dann für alle Konferenzteilnehmende offen. Auch wenn an dieser Stelle noch wenig Konkretes zu inclusive education gesagt wurde, so war es dennoch interessant die verschiedenen Voten zu hören. Ziemlich undemokratische Länder sprachen von ihren Anstrengungen bezüglich Integration von Minoritäten, Armen, Behinderten und weiteren marginalisierten Gruppen in ihr Bildungssystem und hoben die Wichtigkeit des Themas für die Entwicklung der Gesellschaft und die Demokratisierung hervor.
Am Nachmittag hat bereits der erste von vier Workshops stattgefunden. Allerdings habe ich lediglich den Anfang und das Ende verfolgt, da parallel eine Präsentation des Education for All Global Monitoring Report 2009 stattfand. Ein sehr interessanter Bericht, der auf der folgenden Seite heruntergeladen werden kann:
http://www.unesco.org/en/education/efareport
Schönen Abend!
Anik

